Gold und Silber

Wissenswertes über Gold und Goldschmuck:

Die etymologische Herkunft des Wortes Gold gründet auf dem indogermanischen Begriff "ghel". Das bedeutet so viel wie glänzend und gelb und deutet bereits an, dass es sich um ein farbenprächtiges Edelmetall handelt. Im Periodensystem der Elemente wird es mit Au bezeichnet, was sich aus dem lateinischen Wort "aurum" (Gold) ableitet.

Obwohl es überall auf der Welt Goldvorkommen gibt, sind diese nicht gleichmäßig verteilt, sondern in den verschiedensten Winkeln der Erdkruste in unterschiedlichen Konzentrationen verteilt. Da der Abbau der Vorkommen erst ab einem Goldanteil von mindestens einem Gramm pro Tonne des geförderten Gesteins rentabel ist, befinden sich die größten Lagerstätten heute in Australien, Südafrika, Russland, Mexiko und den USA. Abgebaut wird Gold in primären Lagerstätten aus goldhaltigem Gestein und muss noch mittels Cyanidlaugerei, Amalgamation oder dem Anodenschlammverfahren aus dem geförderten Golderz ausgelöst werden. Sekundäre Vorkommen sind bereits gelöst und sammeln sich als Verwitterungsprodukt und durch Erosion auf dem Grund von Flüssen an, wo sie ausgewaschen werden können.

Nach allgemeinen Schätzungen sind heutzutage etwa 150000 Tonnen Gold im Umlauf, von denen knapp über die Hälfte zu Schmuckstücken verarbeitet ist!

Das reine abgebaute Feingold eignet sich jedoch nicht zur Schmuckherstellung, da es sehr weich ist und daher leicht beschädigt, verbogen und verkratzt werden kann. Daher wird es mit Silber und Kupfer zu Legierungen verschmolzen, um die Materialeigenschaften grundlegend zu verbessern. Eine praktische Methode, da diese Metalle auch häufig an den selben Lagerstätten abgebaut werden. Durch die unterschiedlichen Mengen und Verhältnisse beim Hinzufügen von Silber und Kupfer ist es daher auch möglich, die Farbe von Gold zu beeinflussen. Von den zahlreichen existenten Legierungen sind in Deutschland das 333er Gold, das 585er Gold und das 750er Gold am gebräuchlichsten. Diese Zahlen geben den Feingoldanteil in Promille an, was bedeutet, dass z.B. das 750er Gold einen Feingoldgehalt von 75% aufweist. Die Angabe in Karat bezeichnet hierbei im Gegensatz zur Gewichtsangabe bei Edelsteinen lediglich einen Quotienten. So hat 750er Gold 18 Karat, 585er Gold 14 Karat und 333er Gold 8 Karat. Der Goldanteil wird auf Schmuckstücken durch einen Stempel vermerkt.

Gold fasziniert die Menschen seit jeher und es ist kaum verwunderlich, dass schon im alten Ägypten und im antiken Griechenland Kunstgegenstände und Schmuckstücke aus diesem edlen Metall gefertigt wurden. Und von damals bis heute wurden Techniken und Stile immer weiter verbessert, was sich bis zum jetzigen Zeitpunkt in einem abwechslungsreichen und großen Angebot an Formen, Trends und Traditionen wiederspiegelt.

Wissenswertes über Silber und Silberschmuck:

Das Wort Silber entstammt dem altgotischen Begriff "silbur" und dem altgermanischen "silabra" und bedeutet weiß, licht und hell. Eine treffendere Bezeichnung lässt sich für dieses edle Metall wohl kaum finden! Im Periodensystem der Elemente wird es mit Ag bezeichnet, was vom lateinischen Wort "argentum" (Edelmetall) abgeleitet ist.

Das meiste Silber stammt aus der Förderung von natürlich vorkommenden Silbererzen in Verbindung mit Kupfer, Blei und Zink. Die größten Lagerstätten befinden sich heute in Peru, Mexiko, China, Australien und Chile. Auch in Argentinien gab es einst so große Silbervorkommen, dass man das Land gar nach dem Edelmetall benannte.

Ähnlich wie beim Gold lässt sich Feinsilber nicht zu Schmuck verarbeiten, da es mit einem Feingehalt von 99,9% zu instabil ist. Unter Beimengung von Kupfer zu einer Legierung mit einem Feingehalt von 92,5% lassen sich jedoch beste Ergebnisse erzielen. Dieses 925er Silber nennt man in Deutschland auch Sterling Silber, da es in Großbritannien bis ca. 1920 als Rohstoff für die Prägung von Sterlings (Silberpennies) verwendet wurde. In Großbritannien selbst nennt man es heute Standard Silver.

Silber besitzt die höchste elektrische Leitfähigkeit aller Elemente und eine ähnlich hohe Wärmeleitfähigkeit wie ein Diamant, daher wird es häufig in der modernen technischen Industrie verwendet, um beispielsweise RFID-Chips oder Solarzellen herzustellen.

Im Schmuckbereich lässt sich nahezu alles vom Ring über die Kette bis zum Armreif aus Silber herstellen, und da es wesentlich günstiger ist als Gold, wird es vor allem für modische Accessoires verwendet. Da Silber die unangenehme Eigenschaft des Anlaufens durch Oxidation aufweist, wird es häufig rhodiniert. Dazu erhält der Schmuck in einem galvanischen Bad unter Zuhilfenahme von elektrischem Strom einen Überzug aus Rhodium, einem Schwestermetall von Platin. Sein heller und kühler silbriger Farbton macht es zum perfekten Schutzmantel für alles Silberne. Es ist hart und widerstandsfähig und schützt somit das Schmuckstück und verleiht ihm zusätzliche Stabilität. Silber wird außerdem gerne für die Herstellung von Münzen, Pokalen, Medaillen, Besteck und für die Lackierung von Blechblasinstrumenten und Leichtmetallfelgen verwendet.

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